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 Betreff des Beitrags: Welpen - Ein neues Abenteuer!
 Beitrag Verfasst: 26. Aug 2010, 16:12 
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"Oooh ist der süüüß" - und aus einem "Nur-mal-gucken" Bummel durch die Zeitungsannoncen, Tierheime oder beim Züchter wird ein "liebestrunkener Spontankauf". Dies möchte ich nicht verteufeln, da doch meine Pina und ich unter keinen anderen Umständen zusammen fanden. Das hätte durchaus schief gehen können. Ist es aber nicht und so verbrachten wir bisher fast ein ganzes Jahr miteinander. Ich möchte euch nun vermitteln, was ich in ihrer Welpenzeit gerlernt habe.

Legende:
1. Was ein Welpe benötigt - die Vorbereitung
1.1 Finanzen
1.2 Kindersicherung?
1.3 Das richtige Zubehör
1.3.1 Fressen, Fressen und nochmals Fressen
1.3.2 Himmlisch gebettet?
1.3.3 Was kommt nach dem Fressen und Schlafen? Na klar, Spielzeug!
2 Welcome Home Honey!
2.1 Die Fahrt in das neue Zuhause
2.2 Home Sweet Home
2.3 Pipi-Alarm!
2.4 Mama?
3. Die Ernährung
3.1 Futter vom Züchter
3.2 Nähr- und Rohstoffe: Du bist, was du isst
3.3 Wie oft kommt das Fresschen in den Napf?
3.4 Napf den ganzen Tag stehen lassen?
3.5 Nichts geht übers Naschen!
4. Das 1x1 der Welpenerziehung
4.1 Der beste Freund des Menschen
4.2 Gehorsam ist nicht ortsgebunden

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 Betreff des Beitrags:
  Verfasst: 26. Aug 2010, 16:12 
 


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 Betreff des Beitrags: Re: Welpen - Ein neues Abenteuer!
 Beitrag Verfasst: 26. Aug 2010, 16:12 
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1. Was ein Welpe benötigt - die Vorbereitung

1.1 Finanzen

Ein Hund kostet Geld - und das nicht zu knapp.
1.1.1 Hundehalter sind verpflichtet eine Hundesteuer zu zahlen. Die Höhe der zu zahlenden Steuer ist von Stadt zu Stadt oder sogar von Dorf zu Dorf unterschiedlich und wird vom zuständigen Amt der Gemeinde festgelegt.
1.1.2 In vielen Mehrfamilienhäusern muss eine Tier-Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden, damit eine Erlaubnis der Wohngemeinschaft eingeholt werden kann.
1.1.3 Tierarzt Rechnungen können einem schon das eine oder andere mal die Haare zu Berge stehen lassen. Man sollte sicher sein, ob man alle eventuellen Zwischenfälle finanziell abdecken kann. Ob nun das Chippen, die gesetzlichen Impfungen oder einfach nur eine leichte Magen-Darm-Verstimmung - Ein Tierarzt-Besuch kostet viel Geld.

1.2 Kindersicherung?

Es wäre zu empfehlen, alle Wohnbereiche, die für den Hund zugänglich sind, kinder- oder welpensicher zu machen. Kabellagen und Deko in Sicherheit zu bringen ist für das erste nicht verkehrt, bis man die Eigenschaften des Hundes kennen gelernt hat. Süßigkeiten auf dem Tisch sollten für schnell wachsende Welpen unzugänglich sein, da der Süßkram ungesund und Schokolade sogar tödlich sein kann.
Empfindliche Stücke sollten besser verschwinden, bis der neue Familienzuwachs nicht mehr ganz so tollpatschig durch die Gegend trampelt.

1.3 Das richtige Zubehör

1.3.1 Fressen, Fressen und nochmals Fressen

Manche Vierpfoter scheinen nichts anderes im Kopf zu haben. Die Mahlzeiten sollten nicht nur auf Grund des hochwertigen Futters ein Highlight sein, und vor allem kein Akt werden, es aufzunehmen. Viele Näpfe sind einfach nicht stabil und standhaft genug und der Hund schiebt sein Fressen durch die ganze Bude. Keramik- und Plastiknäpfe mit Gummirändern verhindern das Verschieben und machen die Futteraufnahme deutlich entspannender. Für Langohren, wie Beagles gibt es spezielle Näpfe, die beinahe Kegelförmig nach oben hin enger werden. So ist genügend Platz für die Schnute, die Ohren bleiben aber in Sicherheit. Für größere Rassen empfehle ich Schüsselgestelle, da das ständige Gebücke die Nackenpartie sehr beanspruchen kann.
Der Napf sollte unbedingt nach jeder Mahlzeit gereinigt werden!

1.3.2 Himmlisch gebettet?

Auch ein Hund braucht einmal seine Ruhe vor den Familienmitgliedern. Diese soll ihm gegönnt sein - auf seiner ganz eigenen kleinen Ruheinsel. Ob nun Korb, Liegekissen, Hundesofa oder Kennel - leicht zu reinigen und groß genug muss sie sein. Kennel? Sperrt man den Hund denn dann nicht ein? - Nicht, wenn er nicht wählen kann, ob er hinaus darf. Hunde mögen höhlenartige Verstecke sehr gerne, deshalb nehmen sie auch Kennel an. Bis die Zahnung beendet ist, kann es sein, dass der kleine Welpe die Hunde-Schlaf-Garnitur als Beißentspannung nutzt, man sollte also erst danach über eine etwas teurere Bettchen-Anschaffung nachdenken.

1.3.3 Was kommt nach dem Fressen und Schlafen? Na klar, Spielzeug!

Es gibt eine große Auswahl an Spielartikeln, doch wie bei Kindern ist nicht jedes Spielzeug geeignet. Es muss stabil sein und Kleinteile dürfen sich nicht bei hoher Beanspruchung lösen. Es darf nicht sehr klein sein, da der Welpe es sonst möglicherweise beim Toben verschluckt. Ich empfehle Baby-Plüschtiere - die haben keine Plastikteile, wie Augen, die abgekaut und runtergeschluckt werden können.

1.3.4 Bei Fuß!

Auch das sollte baldig geübt werden. Das Gehen an der Leine. Doch welche Leine ist geeignet? Anfänglich, wenn der Welpe oder Junghund noch zerrt und zieht, wäre ein Geschirr besser geeignet, um die Halspartie zu schonen. Diese Belasten lediglich den Brustkorb und die Schultern und tut beim Ziehen nicht weh. Sobald der Kleine artig an der Leine geht, ist gegen ein Halsband nichts einzuwenden. Die Maße sind wichtig. Ist das Halsband zu groß, kann sich der kleine Hundekopf aus der Schlinge ziehen, was gefährlich werden könnte.


2. Welcome Home Honey!

2.1 Die Fahrt in das neue Zuhause

Ob nun in der Box, oder neben sich, oder gar auf dem Schoß. Die Unsicherheit ist da. Man sollte die Züchter bitten mit einer Decke oder einem Handtuch die Mutter abzurubbeln, damit der Welpe den Geruch der Mama immer bei sich hat. Dies schenkt ihm etwas mehr Geborgenheit neben all der Aufregung. Sollte der Lütte einschlafen während der Fahrt und erwachen, sollte man sofort(!) anhalten, denn der kleine Racker muss unverzüglich Gassi gehen.

2.2 Home Sweet Home

Bevor der Welpe in das neue Zuhause zieht, sollte er noch einmal zuvor Wasser lassen. Wieder im Haus, sollte der kleine Fratz nun schnüffeln und erkunden dürfen, ohne, dass sich die neuen Frauchen und Herrchen einmischen. Weder Rufen, noch Streicheln - einfach nur neugierig sein lassen. Sollte er nun beginnen sich an den Möbeln auszulassen, sollte die Erziehung diesbezüglich sofort beginnen und Tabu's aufgezeigt werden.
Sobald sich der Welpe von alleine zu den neuen Familienmitgliedern bewegt, darf er behutsam gestreichelt werden.

2.3 Pipi-Alarm!

Hundebabys können ihre Blase noch nicht richtig kontrollieren. Es sollte nach jedem Schläfchen, Fresschen und Spielchen raus und Pipi machen dürfen. Sonst kann es schnell mal ominöse Flecken auf dem Teppich geben. Der Welpe darf danach gerne schnell zum sonstigen Pipiplatz draußen (!) getragen werden. Sobald er sein Geschäft gemacht hat, darf man sich zum Clown machen und das Hündchen loben, wie verrückt. Schließlich war er so smart draußen Pipi zu machen. Ist das nicht wahnsinnig toll?
Sollte doch mal was daneben gehen, sollte man nicht schimpfen, vor allem nicht so seltsame Mittel wie "Nase in die Pipipfütze tunken" nutzen. So ein Blödsinn... Steck du doch mal deinen Kopf in die Kloschüssel!

2.4 Mama?

Das Handtuch oder die Decke, die noch nach der Mama riecht sollte in das Bettchen des Welpen gelegt werden. Manche Hunde-Babys jammern, wenn sie nachts Pipi müssen, andere suchen sich einfach eine Stelle. Einstrullern, wie wir es von Menschen kennen ist bei einem gesunden Hund nicht möglich. Am Anfang gilt: Jede Nacht alle 2 Stunden raus zum Gassi. Dies kann je nach Hund eine Weile, sogar Wochen, andauern.

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 Betreff des Beitrags: Re: Welpen - Ein neues Abenteuer!
 Beitrag Verfasst: 26. Aug 2010, 16:13 
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2. Welcome Home Honey!

2.1 Die Fahrt in das neue Zuhause

Ob nun in der Box, oder neben sich, oder gar auf dem Schoß. Die Unsicherheit ist da. Man sollte die Züchter bitten mit einer Decke oder einem Handtuch die Mutter abzurubbeln, damit der Welpe den Geruch der Mama immer bei sich hat. Dies schenkt ihm etwas mehr Geborgenheit neben all der Aufregung. Sollte der Lütte einschlafen während der Fahrt und erwachen, sollte man sofort(!) anhalten, denn der kleine Racker muss unverzüglich Gassi gehen.

2.2 Home Sweet Home

Bevor der Welpe in das neue Zuhause zieht, sollte er noch einmal zuvor Wasser lassen. Wieder im Haus, sollte der kleine Fratz nun schnüffeln und erkunden dürfen, ohne, dass sich die neuen Frauchen und Herrchen einmischen. Weder Rufen, noch Streicheln - einfach nur neugierig sein lassen. Sollte er nun beginnen sich an den Möbeln auszulassen, sollte die Erziehung diesbezüglich sofort beginnen und Tabu's aufgezeigt werden.
Sobald sich der Welpe von alleine zu den neuen Familienmitgliedern bewegt, darf er behutsam gestreichelt werden.

2.3 Pipi-Alarm!

Hundebabys können ihre Blase noch nicht richtig kontrollieren. Es sollte nach jedem Schläfchen, Fresschen und Spielchen raus und Pipi machen dürfen. Sonst kann es schnell mal ominöse Flecken auf dem Teppich geben. Der Welpe darf danach gerne schnell zum sonstigen Pipiplatz draußen (!) getragen werden. Sobald er sein Geschäft gemacht hat, darf man sich zum Clown machen und das Hündchen loben, wie verrückt. Schließlich war er so smart draußen Pipi zu machen. Ist das nicht wahnsinnig toll?
Sollte doch mal was daneben gehen, sollte man nicht schimpfen, vor allem nicht so seltsame Mittel wie "Nase in die Pipipfütze tunken" nutzen. So ein Blödsinn... Steck du doch mal deinen Kopf in die Kloschüssel!

2.4 Mama?

Das Handtuch oder die Decke, die noch nach der Mama riecht sollte in das Bettchen des Welpen gelegt werden. Manche Hunde-Babys jammern, wenn sie nachts Pipi müssen, andere suchen sich einfach eine Stelle. Einstrullern, wie wir es von Menschen kennen ist bei einem gesunden Hund nicht möglich. Am Anfang gilt: Jede Nacht alle 2 Stunden raus zum Gassi. Dies kann je nach Hund eine Weile, sogar Wochen, andauern.

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 Betreff des Beitrags: Re: Welpen - Ein neues Abenteuer!
 Beitrag Verfasst: 26. Aug 2010, 16:13 
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3. Die Ernährung

3.1 Futter vom Züchter

Wenn der kleine Liebling gerade erst im neuen Zuhause angekommen ist, muss er erst sehr vieles verarbeiten, da sollte man ihn nicht sofort mit einer Futterumstellung belasten. Das gilt aber nur für die ersten Wochen. Es ist sogar zu empfehlen, den Hund an eine gewisse Futtervielfalt zu gewöhnen, damit es bei einer (womöglich sogar medizinischen) Futterumstellung nicht zu Problemen kommt. Eine Umstellung darf gerne bis zu 4-5 Tage dauern, jeden Tag wird etwas des alten Futters unter die neue Sorte gemischt. Dies gilt nicht für Trocken und Feuchtfutter - dieses darf nicht gemischt werden, da Trockenfutter andere Quellvorgänge im Magen hat als Feuchtfutter. Das Mischen kann zu Bauchweh, Blähungen, Durchfall und Übergeben führen. Sollte man Trocken-und Feuchtfutter füttern wollen, sollten die Mahlzeiten lange auseinander liegen. In dem Alter bis sechs Monaten darf der Welpe, je nach Größe 3x am Tag gefüttert werden.

Noch ein Tipp: Futter vom Züchter muss nicht immer gut sein. Viele bekommen Mengenrabatt bei den Herstellern und empfehlen dann dieses weiter. Benutzt doch einmal die Suchfunktion und lest euch einige Themen zu den großen Marken durch. Dann könnt ihr selbst durch Verbraucher-Erfahrungen abwägen.

3.2 Nähr- und Rohstoffe: Du bist, was du isst

Der Inhalt bestimmt die Eignung durch das richtige Verhältnis von Eiweis, Fett, Kohlenhydrate, Vitamine, die der Körper nicht selbst bilden kann, wie auch die Relation vom Phosphor-zum Kalziumgehalt.
Die fettlöslichen Vitamine sollten keinesfalls überdosiert werden.
Wasser sollte immer verfügbar sein.
Man kann auf Alleinfuttermittel aus der Fertigmittelindustrie zugreifen, oder aber auch selbst zusammenstellen, was der Hund bekommt, durch B.A.R.F-Fütterung - "Bones And Raw Food" (Knochen und Rohes Futter), aber auch für "Biologically Appropriate Raw Foods" (Biologisch Angemessenes Rohes Futter) bestimmen. Dann aber sollte man sich definitiv sehr gut mit dieser Art des Fütterns beschäftigen. Das heißt vielleicht ein Institut für Tierernährung kontaktieren und zuvor eine individuelle Berechnung des Nährstoffbedarfs durchführen lassen, bzw sich selbst ausrechnen.

Ob nun Feucht-oder Trockenfutter - Qualitativ hochwertig muss es sein! Leider gaukeln uns viele großen Marken genau diese vor. Menschen, die vergleichen würden, würden den Unterschied schnell erkennen und Meinungen wie "Aber es schmeckt ihm, er ist fit und sieht gut aus" ganz schnell ablegen.

3.3 Wie oft kommt das Fresschen in den Napf?

Viel ist nicht gleich viel gut....
Hunde im Wachstum haben einen höheren Energiebedarf als adulte Hunde. Deshalb sollten sie je nach Größe und Alter zwei mal am Tag gefüttert werden. Bei Zwergrassen bis zum sechsten Monat, ist es möglich dreimal am Tag zu füttern. Kleine Hunde verlieren im Vergleich zu großen Artgenossen bei normaler Aktivität doppelt so viele Kalorien.
Ab dem neunten Monat können auch kleine Rassen zwei 2 Mahlzeiten am Tag erhalten.

3.4 Napf den ganzen Tag stehen lassen?

Ich empfehle den Napf nach 15-20 Minuten nach der Fütterung wegzustellen. Der Hund muss lernen: Entweder jetzt oder ich muss warten.
Warum man ihn nicht den ganzen Tag stehen lassen sollte?
Viele Hunde neigen dazu, sich zu überfressen, wenn eine Ad-libitum-Fütterung (nach Belieben) gemacht wird. Dies kann zu ernsthaften Erkrankungen führen.
Junge Hunde dürfen nie zu viel oder zu wenig Energie aufnehmen, außerdem ist es schwerer zu erkennen, ob sich das Fressverhalten verändert hat, wenn man lediglich die große Portion Futter vor sich stehen sieht.

Ad-libitum-Fütterung wird bei Zuckerkrankheit, Verdauungsstörungen, schlechten Essern und schwachen Tieren (wie trächtigen u. säugenden Hündinnen) angewandt.

3.5 Nichts geht übers Naschen!

Leckerlies sind die wirksamste Hilfe beim Aneignen des Grundgehorsam. Ich empfehle, wenn der Hund Trockenfutter bekommt, eine kleine Ration von den Hauptmahlzeiten abzuziehen und für die Übungen zu verwenden. Andere Leckerchen sollten nicht im Übermaß gegeben werden, denn diese sollen ja von der Hauptmahlzeit subtrahiert werden. Leckerlies sind aber bei weitem nicht so gesund wie das eigentliche Futter. Es enthält viel Ernergie, viel Fett, leider auch oft viel Zucker. Wir sollen uns ja auch nicht den ganzen Tag Naschzeug in die Futterluke stopfen...

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 Betreff des Beitrags: Re: Welpen - Ein neues Abenteuer!
 Beitrag Verfasst: 26. Aug 2010, 16:14 
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4. Das 1x1 der Welpen-Erziehung

4.1 Der beste Freund des Menschen

Viele Menschen sind im Irrglauben, wenn sie denken, dass ihr Hund es versteht, wenn er einen Befehl in unnatürlichen Situation ausführen muss. Wie zum Beispiel das Ablegen im Winter. Anreiz ist lediglich die Reaktion des Halters, ob nun durch ein fröhliches "feeein", eine Kuscheleinheit oder ein Leckerchen, manche springen sehr auf ihr Lieblingsspielzeug an. Einen Hund zu motivieren kann sehr vielfältig sein.

4.2 Gehorsam ist nicht orts- und zeitgebunden

Viele Halter sagen, wenn das Abrufen eines Befehles nicht klappt: "Zuhause macht er das nicht" oder "Mh, Zuhause konnte er Trick xy noch".
Das glaube ich ihnen gern. Und noch im selben Moment sprechen sie ihren Fehler aus. Ein Hund verbindet nicht nur Wortlaute und Signaltöne mit einem Befehl, sondern auch die Umweltgegebenheiten. Wird ein Trick in der Wohnung oft trainiert, so heißt es vermutlich nicht, dass der Hund auch draußen diesen Befehl sofort in die Tat umsetzt. Deshalb sollte das Training bestimmter Befehle an allen eventuellen Aufenthaltsorten geübt werden.
Wichtig ist auch, dass der Hund sich gedulden muss. Nach dem Lob nach Stimme oder Clicker sollte man einige Sekunden warten, ehe sich der Hund aus der befehlten Position lösen darf und ein Leckerlie erhält.
Möchte man dem Welpen einen Trick beibringen, muss man das richtige Timing haben. Zwischen Aktion und Lob dürfen nur wenige Sekunden vergehen.
Beispiel: Wenn der Welpe sich vor das Herrchen oder Frauchen hinsetzt, sollte er gleichzeitig ein Leckerchen bekommen. Diese Handlung versteht der Hund mit etwas gutem und wird sich öfter hinsetzen. Verbunden mit einem Befehl und Handzeichen wird der Hund den Trick bald drauf haben. Dafür muss "Sitz" während der Welpe sich setzt ausgesprochen werden und anschließend ausgelassen gelobt werden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Welpen - Ein neues Abenteuer!
 Beitrag Verfasst: 9. Jan 2011, 13:00 
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Flohflüsterer
Flohflüsterer
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Registriert: 27. Dez 2010, 01:28
Beiträge: 37
Wohnort: zwischen Köln und Aachen
Hier noch ein paar Tipps wie man die Wohnung welpensicher machen kann:

- räume alles weg was für einen Welpen interessant sein könnte, und was lieb und teuer ist

- verkleide die Steckdosen mit Kindersicherungen

- herumliegende Kabel hundesicher verlegen

- Treppenauf- und Abgänge sichern

- verschiebe die Anschaffung neuer Möbel und Teppiche um mindestens 1 Jahr

- auch die Renovierung einer Wohnung verträgt sich nicht mit der Anschaffung eines Welpen

- herumliegendes Spielzeug und Kleidung sofort wegräumen


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Liebe Grüße
Julia



Bennis HP: http://dackel-benni.de.tl/
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 Betreff des Beitrags: Re: Welpen - Ein neues Abenteuer!
 Beitrag Verfasst: 25. Apr 2012, 15:11 
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Flohflüsterer
Flohflüsterer

Registriert: 5. Jul 2011, 10:09
Beiträge: 47
Also wir hatten vor ungefähr 4 Jahren die 9 Welpen meines Golden Retrievers in der Wohnung und das war schon ein Erlebnis. Man muss besonders darauf achten, dass man Gegenstände ständig in Sicherheit bringt vor den kleinen Allesfressern. Bei uns hatten vor allem Schuhe und Kissen ein kurzes Leben. Aber natürlich: sie sind so süüüüß! ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Welpen - Ein neues Abenteuer!
 Beitrag Verfasst: 17. Jan 2013, 22:09 
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Faulpelz
Faulpelz

Registriert: 31. Jul 2012, 11:25
Beiträge: 17
Wie schön, das hier alle wichtigen Themen einmal zusammen gefasst sind :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Welpen - Ein neues Abenteuer!
 Beitrag Verfasst: 26. Mär 2013, 13:23 
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Flohflüsterer
Flohflüsterer

Registriert: 25. Feb 2013, 12:44
Beiträge: 42
Ich frage mich ob dieser Beitrag dazu da ist den Leuten zu sagen: Finger weg von Hundekauf. Ich habe schon bisher 4 Hunde grossgezogen, vom Welpenalter bis zum Seniorhund und ich habe mir niemals diese Fargen gestellt. Der Hund war da, und bekamm alles was er brauchte. Aber er blieb Hund und wurde nichz vermenschlicht. Eine sehr wichtige Sache bei Tierhalter ohne Kinder.

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Das Beste für den Liebling: fuetternundfit


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