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 Betreff des Beitrags: Sternstunden und Krisen in der Hundeerziehung
 Beitrag Verfasst: 27. Mai 2011, 07:45 
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Hallöchen!

Ich dachte mir, da ich hier auch einen pubertären Rüden liegen habe, der von ganz toll und artig bis total nervig alles auf Lager hat, könnte ich einen Thread eröffnen, in dem Hundebesitzer einfach von ihren "Sternstunden", wenn alles ausgezeichnet klappt und man richtig stolz auf seinen Wuffel ist, aber auch von den Krisen, die es eben auch immer wieder im Alltag mit Hund gibt, berichten und erzählen können
Hat eine gewisse Ähnlichkeit mit den Freu- oder Grummelthreads, nur dass sich hier alles um die Hundeerziehung beziehungsweise um den Alltag mit Hund dreht.

Ich mache mal den Anfang:
Letztes Training in der Hundeschule habe ich Louis kaum wiederekannt. Seine Hormone scheinen wirklich verrückt zu spielen. Seine Konzentration war ständig irgendwo anders, jede Duftmarke war wichtiger als Frauchen und er hatte ganz einfach keinen Bock zum Arbeiten... O.o
Normalerweise total der Streber und immer ganz vorne dabei, weshalb wir den Grundeerziehungskurs eigentlich schon abgeschlossen haben und in die Sportgruppe gewechselt haben, hat mich sein Verhalten wirklich etwas irritiert.
Es kann aber auch an der Hitze gelegen haben.
Na ja, so ist das eben, auch Hunde haben manchmal einen schlechten Tag O.o

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Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.
Albert Einstein


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 Betreff des Beitrags:
  Verfasst: 27. Mai 2011, 07:45 
 


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 Betreff des Beitrags: Re: Sternstunden und Krisen in der Hundeerziehung
 Beitrag Verfasst: 27. Mai 2011, 07:46 
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Edit: Habe es erst in der falschen Ecke gepostet O.o Jetzt dürfte es aber stimmen ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Sternstunden und Krisen in der Hundeerziehung
 Beitrag Verfasst: 27. Mai 2011, 10:16 
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Huhu, super Idee.

Also Emma ist ja, wenn ich mit ihr alleine bin auch eine kleine Streberin. Betonung liegt darauf : Wenn ich mit ihr alleine bin.

Dadurch, dass wir momentan den Grunderziehungskurs machen (in dem Emma aber eigentlich alles schon kann), arbeiten wir natürlich auch in der Gruppe, was sie ja auch lernen muss.
Nun..vorletztes Wochenende hatten wir in der Gruppe tatsächlich eine Sternenstunde.
Auf ersten Ranruf wurde gehört etc.

Letzte Stunde ...gut, wir standen vorher eine halbe Stunde lang im Stau und Emma war vollkommen abgenervt :D
Aber dann sollte sie sich einfach nur hinsetzen und sie hat es einfach nicht gemacht !?
Wie reagiert man denn dann?
Sie fand ihre Leckerlies (Käse, den sie eigentlich liebt!) total doof, mich fand sie doof, Wetter doof, die anderen doof.... voll anstrengend, wenn man dann da auf nem Platz steht und der Hund einfach absolut 0 Bock hat :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Sternstunden und Krisen in der Hundeerziehung
 Beitrag Verfasst: 27. Mai 2011, 14:01 
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Das ist in der Tat sehr anstrengend.
Da kann es schon mal sein, dass man mit seiner Geduld für den Hund wirklich an seine Grenzen kommt.
Doch ich denke, es ist es auch definitiv wert, denn man erlebt ja auch ganz oft Sternstunden dafür und ist einfach nur zufrieden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sternstunden und Krisen in der Hundeerziehung
 Beitrag Verfasst: 8. Jun 2011, 11:26 
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So..
Gestern war ich noch total happy. Louis war sehr, sehr brav beim Spaziergang, ist immer nur ein paar wenige Schritte vor mir gelaufen, hat nie an der Leine gezogen und war immer sofort abrufbar, wie mittlerweile eigentlich immer.

Nur abends dann unsere "Krise" Kleine Vorgeschichte: Louis kannte Pferde und hatte zwar etwas Respekt vor ihnen aber nicht wirklich Angst. So weit so gut. Inmitten unserer Spazierroute wurde ein Pferd auf die Koppel gebracht. Louis war an der Leine. Weil er durch die Leine am Verschwinden beziehungsweise Wegrennen gehindert wird, hat er das Pferd angebellt, weil er sich erhoffte, es trabe dann wieder davon. Das Pferd blieb und so schnell konnte ich gar nicht schauen, rannte Louis in den Elektrozaun rein.
Seitdem hat er riesige Angst vor dem Pferd. Gestern abend also schnalze ich gedankenverloren und der Hund bekommt panikgeweitete Augen und verkriecht sich unter dme Tisch. Kommt den ganzen Abend nicht mehr hervor. Mir fiel ein, dass immer, wenn ich das Pferd lockte, schnalzte.
Ich weiß nicht, was Louis befürchtete, jedenfalls ließ er mich den ganzen Abend nicht mehr aus den Augen, aus Angst, das Pferd könnte kommen oder weiß ich was. Sogar als ich schon im Bett lag, schreckte er bei jedem Mal ich nur eine Buchseite umblätterte hoch...
Wir haben auf jeden Fall wieder eine Arbeit vor uns...

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 Betreff des Beitrags: Re: Sternstunden und Krisen in der Hundeerziehung
 Beitrag Verfasst: 8. Jun 2011, 12:38 
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Ohje, das hört sich schlimm an!
Ich kenn das aber auch - Emma ist ja eh so eine kleine Schissbuchse, die hat momentan sogar vor Fahrrädern Angst.

Alles, was ihr im Welpenalter egal, oder nicht schlimm erschien ist jetzt ihr Albtraum *seufz*

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 Betreff des Beitrags: Re: Sternstunden und Krisen in der Hundeerziehung
 Beitrag Verfasst: 8. Jun 2011, 16:06 
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Lotti hat geschrieben:
Ohje, das hört sich schlimm an!
Ich kenn das aber auch - Emma ist ja eh so eine kleine Schissbuchse, die hat momentan sogar vor Fahrräder Angst.

Alles, was ihr im Welpenalter egal, oder nicht schlimm erschien ist jetzt ihr Albtraum *seufz*


Das kenne ich sehr gut... :huebscher:
Na ja, es ist halb so schlimm. Ich bin jetzt dabei das Schnalzen wieder zu einem alltäglichen Geräusch zu machen. Schnalze also etwa 50mal am Tag vor mich hin...

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 Betreff des Beitrags: Re: Sternstunden und Krisen in der Hundeerziehung
 Beitrag Verfasst: 9. Jun 2011, 07:32 
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Das mit dem Pferd und dem Elektrozaun kenne ich...
Allerdings war meine Labradorhündin Ella einfach nur zu neugierig, musste mal ganz dicht an die Wiese, weil man doch mal abchecken muss, das das da für ein Tier ist. Bis das Pferd immer dichter kam, somit größer wurde und Ella sich verziehen wollte, worauf hin sie an den Zaun gekommen ist und eine gewischt bekommen hat...die ersten paar Wochen hat sie einen Bogen um die Wiese gemacht aber irgendwann ging es...ich bin einfach öfter mit ihr da lang gegangen, damit sie gemerkt hat, dass ihr da nichts passiert....


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 Betreff des Beitrags: Re: Sternstunden und Krisen in der Hundeerziehung
 Beitrag Verfasst: 10. Jun 2011, 14:48 
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Das mit dem Stromzaun an der Pferdekoppel haben wir auch schon durch. Nur mal eben schnell Shetland Ponys anstarren.... Madame hat so laut gejault und ist direkt in meine Arme gesprungen. Armes Tuff Tuff :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Sternstunden und Krisen in der Hundeerziehung
 Beitrag Verfasst: 11. Jun 2011, 12:56 
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Das Pferd war die letzten Tage nicht auf der Koppel und an das Schnalzen hat er sich wieder gewöhnt.
Gott sei Dank!

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 Betreff des Beitrags: Re: Sternstunden und Krisen in der Hundeerziehung
 Beitrag Verfasst: 13. Sep 2011, 16:20 
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So, das Pferd ist schon längst verkraftet. Natürlich sind im so große Tiere in umittelbarer Umgebung noch unheimlich, aber das ist mir im Moment ziemlich wurscht. Viel mehr hat sich das Pferd als Spielkollege gemausert. Wenn wir an der Koppel vorbeilaufen, wiehert es und wenn es sieht, dass Louis rennen kann, rennen beide wie von einer Tarantel gestochen los. Louis hinter dem Zaun, das Pferd in der Mitte der Koppel. So geht das dann eine Weile hin und her. Manchmal bleiben sie stehen und das Pferd schaut, ob er kommt und galoppiert dann wieder los.

Letztes Mal in unserer wöchentlichen Breitensportstunde, war es alles andere als amüsant. Eine beinahe läufige Hündin war auf dem Platz und natürlich war Louis ständig mit irgendwelchen Düften beschäftigt -.-
Kaum sind die anderen Hunde gerannt, hat er sich natürlich wieder augenblicklich in seinen Trieb hineinkatapultiert, wo es eigentlich schon viel besser gewesen war und hat beinahe ohne Unterlass gebellt und sich in die Leine gestemmt. Auch die Läufe liefen dementsprechend. Ständig hatte er seine Nase am Boden, auch wenn alles fehlerfrei war.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sternstunden und Krisen in der Hundeerziehung
 Beitrag Verfasst: 13. Sep 2011, 19:37 
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Faulpelz
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Dann wäre es vielleicht Zeit über eine Kastra nachzudenken?


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 Betreff des Beitrags: Re: Sternstunden und Krisen in der Hundeerziehung
 Beitrag Verfasst: 14. Sep 2011, 08:50 
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Louis wäre höchstwahrscheinlich als Zuchtrüde geeignet, wenn ich ihn ausstellen würde, deshalb warte ich damit noch.
Ich meine, auch die kastrierten Rüden waren mit den Gerüchen beschäftigt. Eine beinahe läufige Hündin interessiert die meisten Hunde. Es ist auch nicht so, dass er rammeln möchte, er findet es nur sehr interessant.
Ach ja, und mit dem Trieb meinte ich natürlich nicht den Sexualtrieb sondern den Hütetrieb. Schnell bewegende Objekte wecken in ihm die Lust hinterherzurennen. Da er noch ein junger Hund ist, muss er langsam lernen, diesen Trieb zu kontrollieren.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sternstunden und Krisen in der Hundeerziehung
 Beitrag Verfasst: 18. Apr 2012, 17:08 
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Also bis ich meine Lola erzogen habe, hat sie mir so alles zerknabbert was so rumlag. Darunter ein Telefon (auch noch ein teures Swissvoice Avena 748), Schuhe, Kerzen, eine Designer-Puppe usw. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sie es aus Eifersucht gemacht hat wenn wir sie mal nicht mitgenommen haben. Zum Glück hat es nach 2 Jahren und 20 Paar Schuhen endlich aufgehört. :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Sternstunden und Krisen in der Hundeerziehung
 Beitrag Verfasst: 15. Jun 2012, 11:14 
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Registriert: 8. Mär 2012, 12:05
Beiträge: 47
Ist eine schöne Idee mit dem Thema. Sehr interessant wie es anderen mit ihren Hunden geht. Zur Kastration. Die ist nicht immer eine Lösung manchmal hilft es auch einfach die Rangfolge des Hundes etwas zu origieren, damit er sich wieder wohl fühlt und nicht ganz so hibelig ist.



http://www.hunde-schule-berlin.de/


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